Inkontinenz-Übersicht

Blasenschwäche kann verschiedene Ursachen haben. Junge Frauen sind überdurchschnittlich häufig betroffen, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter noch steigt: Schätzungen zufolge leiden 40 Prozent aller Frauen über 60 Jahren an Blasenschwäche. In vielen Fällen lässt sich keine auslösende Erkrankung finden. Die Gründe liegen vielmehr in der Natur der Frau. Die Stütz- und Haltefunktion des weiblichen Beckenbodens ist sehr viel stärker beansprucht, weil Frauen ein breiteres Becken haben als Männer.

Lasertherapie gegen Blasenschwäche

Wir bieten eine nicht-invasive Lasertherapie, die sich für die Stress-/ Belastungsinkontinenz eignet. Bei einer Belastungs- bzw. Stressinkontinenz liegt eine Schwäche des Blasenschließmuskels vor, der die Harnröhre nicht mehr vollständig verschließen kann. Oft sind Schwangerschaften oder Geburten hierfür verantwortlich. In der Folge kommt es zum unwillkürlichen Abgang von Harn bei plötzlichen Bewegungen wie Husten, Niesen, Lachen und Sport. Die Behandlung mit dem Fotona-Laser eignet sich für leichte Formen der Inkontinenz (Grad I-II) und ist praktisch ohne Nebenwirkungen. Hierbei wird das überdehnte Gewebe der Muskulatur und des Bindegewebes gestrafft. Im weiteren Verlauf regeneriert sich das Bindegewebe und stellt die benötigte Festigkeit wieder her.

Nicht-invasives Therapiekonzept gegen Blasenschwäche

elimed® bietet Ihnen die Anwendung eines speziellen Beckenbodentrainings mittels elektromagnetischem Impulsfeld (BioCon-2000W™) an. Die Anwendung des BioCon-2000W™ dient der Behandlung

 

  • von Harn- und Stuhlinkontinenz
  • bei Schmerzzuständen des Beckens
  • zur Regeneration nach Geburt, Senkungsoperationen, von chronischer Prostatitis, von Potenz- und Orgasmusstörungen und Hämorrhoiden

 

Im Behandlungsstuhl BioCon-2000W™ ist ein elektronisches System installiert, das ein elektromagnetisches Impulsfeld aufbaut und bis zu 12 cm tief in den Beckenboden wirkt. Die für den Körper unschädlichen Impulse variieren zeitlich so, dass die Nervensensoren im Muskelgewebe angeregt werden und es zu einer fortlaufenden An- und Entspannung kommt. Die sofort deutlich spürbaren Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur führen damit zu deren Kräftigung. Die Behandlung dauert ca. 20 Minuten. Ein Entkleiden ist nicht notwendig.

Vaginalverengung mit dem Fotona-Laser

Dieses Verfahren wird angewendet für eine Vaginalverengung, bei der keine Verletzung des Beckenbodens vorliegt. Im Laufe der Zeit ändert sich der Durchmesser der Vagina - bedingt durch Schwangerschaften, Spontangeburten, hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagung oder die natürlicheAltersentwicklung. Oftmals kann die vaginale Relaxation sich nicht mehr auf natürliche Weise zurückbilden und hat somit einen negativen Einfluss auf die Sexualität. Die Behandlung wird ambulant durchgeführt. Es entstehen keine Ausfallzeiten. Besonders geeignet ist sie für Frauen nach Geburten und/oder mit schwachem Bindegewebe. Je nach Schweregrad sind bis zu drei Behandlungen notwendig.