Impfung gegen HPV

HPV (Humane Papillomaviren) sind die Hauptursache für krebsartige Veränderungen des unteren Genitaltraktes, die eine hohe Zahl von operativen Eingriffen bei Frauen zur Folge haben. Schätzungsweise 5000 sogenannter "Konisationen" (Gewebeproben aus dem Gebärmutterhals) werden in der Schweiz pro Jahr vorgenommen. Als Massnahme zur Frühdiagnose dieser gefährlichen Erkrankung wird im Rahmen einer gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung ein Abstrich vom Gebärmutterhals durchgeführt (was wir auch bei Ihnen während der Vorsorgeuntersuchung 1 Mal pro Jahr tun). Die auf diese Art und Weise frühzeitig erkannte Veränderung muss dann meistens operativ behandelt werden. 

Die präventive Massnahme zur Vermeidung der HPV- Infektion und auch der Folgeerkrankungen (wie z.B. Gebärmutterhalskrebs) ist eine Impfung gegen diese HP- Viren.

 
Nach neuen Erkenntnissen und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit sind für einen guten Schutz zwei Impfungen erforderlich, wenn die erste Impfung vor dem 15. Geburtstag erfolgt. Wird nach dem 15. Altersjahr geimpft, sind drei Impfungen nötig. Sie kann auch bei Patienten und Patientinnen nach dem 26. Lebensjahr durchgeführt werden. Der Kanton übernimmt die Kosten bis zum 26. Lebensjahr.

Die Wirksamkeit gegen eine HPV- Infektion wurde in grossen klinischen Studien nachgewiesen. Wenn Sie die Impfung durchführen wollen oder mehr Informationen erhalten möchten, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Gern vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin zur Beratung oder Impfung. (Vergessen Sie nicht, Ihren Impfausweis mitzubringen.)